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Dan
Kindlon 
Too Much of a Good Thing : Raising Children of Character in an
Indulgent Age
Velmi
zajímavá knížka o výchovì dìtí.
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Milde
Erziehungsmethoden schaden Kindern
Zu
wenig Disziplin lässt aus Kindern unreife Erwachsene werden
New
Orleans (pte) - Viele Eltern sind bei der Erziehung ihrer Kinder
zu nachsichtig und erziehen durch ein Übermaß an guten Absichten
unreife Kinder zu sozial unverträglichen Erwachsenen heran. Zu
diesem Ergebnis kommt Dan Kindlon von der Harvard School of Public
Health http://www.hsph.harvard.edu in seiner Studie "Parenting
Practices at the Millenium", berichtet der Branchendienst
Science Daily http://www.sciencedaily.com . "Viele Eltern
versuchen das Leben ihrer Kinder perfekt zu gestalten und sie
vor allen Gefahren zu beschützen. Aber wenn Kinder nie eigene,
schmerzhafte und frustrierende Erlebnisse machen werden sie nie
die Erfahrungen für ein wertvolles Leben sammeln können",
sagte Kindlon.
Kindlon
führte seine Studie an 700 Teenagern im Alter von vier bis 19
Jahren und 1.100 Elternpaaren durch. Dabei analysierte er den
Besitz der Kinder, die vorherrschenden Regeln im Haushalt und
deren Einstellung gegenüber Sex und Drogenkonsum. Sein Resümee:
Je freizügiger und nachgiebiger die Eltern sind, desto größer
ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder Drogen und Alkohol
konsumieren, Essstörungen entwickeln, unter Depressionen leiden,
eine lockere Einstellung gegenüber Sex haben und gemein zu anderen
sind. "Die Eltern dieser Kinder sind nicht streng, wenn es
um`s Fluchen geht, welche Filme die Kinder sehen und welche Videospiele
sie spielen. Ein weiteres Charakteristikum ist, dass die Familien
nicht gemeinsam essen", erklärte Kindlon. Darüber hinaus
sind Kinder in höherem Maße egozentrisch, wenn sie eine Erlaubnis
bekommen, ohne etwas dafür zu leisten.
Nur
12 Prozent der untersuchten Kinder leben in Familien, in denen
fixe Regeln, Limits und Disziplin herrschten. Diese Kinder nehmen
keine Drogen, sind weder aggressiv, gemein, nachlässig oder faul,
noch unruhig oder depressiv. Ein zentrales Ritual dieser Familien
ist das gemeinsame Essen, des weiteren müssen die Kinder gemeinnützige
Arbeiten erledigen und ihr Zimmer aufräumen. "Wenn Eltern
auch nur bei einer einzigen Sache streng sind, hat das schon wesentliche
Vorteile für das Kind", resümierte der Experte.
Die
Gründe für die fehlende Strenge der Eltern sieht der Experte darin,
dass meist beide Elternteile arbeiten und Schuldgefühle durch
materielle Dinge kompensieren. Oft sind die Eltern auch einfach
nur zu müde um Regeln durchzusetzen und Ordnungen aufzustellen.
Darüber hinaus sehen die Eltern ihre Kinder oft als Inhalt ihres
Lebens an. "Viele Eltern benutzen die Fröhlichkeit ihre Kinder,
um selbst Freude zu empfinden, darum widerstrebt es ihnen, ihre
Kinder in irgendeiner Weise gegen sich aufzubringen und ihren
Beziehung zu ihnen auf`s Spiel zu setzten", erklärte Kindlon.
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Those
who go beneath the surface do so at their own peril.
Oscar Wilde, The preface of "The Picture of Dorian Grey".
See http://www.quotationspage.com/
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